MathildeD. hat geschrieben: ↑Sonntag 25. August 2024, 22:04
Genau. Verhütung ist mir da schon wichtig.
Ich hatte jetzt knapp 200 Tage mit nur 4 Schmierblutungen (also Zwischenblutungen?).
Dann kam die Periode normal stark. Also fing ich natürlich bei 0 an.
Ich frage mich halt, wie das technisch genau gehandhabt wird. Und ob sich jeder Gyn so gut auskennt wie die Community?

Ich hätte gedacht, dass hier im Laufe der Jahre so etwas wie eine Grundregel dazu entstanden wäre. Ich frag den Gyn aber gerne mal nach seiner Einschätzung bei Gelegenheit.
Mist 200 Tage klang sooo gut.
Das Problem bei so extrem langen Zyklen ist, dass man halt nicht verhüten kann, obwohl man wahrscheinlich die ganze Zeit unfruchtbar ist. Weil du eben erst freigeben kannst, wenn der ES nachgewiesen ist. Und eine Blutung alleine bedeutet leider noch nicht, dass es auch einen Eisprung gab. Umgekehrt, setzt nach erfolgtem Eisprung immer nach ca. 10-16 Tagen eine Blutung ein. Es sollte sich aber um die Blutung in gewohnter Stärke handeln. Ursachen für Schmierblutungen gibt es viele. Meist ist ein hormonelles Ungleichgewicht die Ursache, was gleichzeitig dann auch die langen Zyklen erklärt. Die Frage verstehe ich nicht? Es gibt doch eine Grundregel und die besagt, dass ein neuer Zyklus beginnt, wenn die Periode in gewohnter Stärke einsetzt, Schmierblutungen zählen immer zum alten Zyklus. Selbst wenn du die Pille danach nimmst, wird empfohlen, einen SS-Test zu machen, wenn die Periode beispielsweise schwächer ausfällt als sonst.
Zwischenblutungen können aber auch stärkere Blutungen sein, z.B. die Eisprungsblutung. Es sind dann zwar keine Schmierblutungen mehr, aber in der Regel kann man sie schon von der Mens unterscheiden.
Zum Thema Gyn könnte ich ganze Bücher füllen mit Aussagen, die diese schon getroffen haben, die einfach Humbug sind. Also meine Erfahrung als PCOs-Patientin (meine Zyklen sind MITTLERWEILE so 40-45 Tage lang) ist, dass sich Ärzte da eher nicht gut auskennen. Und da ich viel in dieser "Bubble" unterwegs bin, weiß ich, dass das nicht nur mit so geht. Deswegen hinterfrage ICH alles was mir meine Frauenätztin erzählt und würde mich niemals (allein) auf ihre Aussage verlassen. Aber da hat jede eine andere Herangehensweise. Es gibt auch super Ärzte/Ärztinnen, die top informiert sind und echt gute Tipps geben. Ich bin aufgrund eigener Erfahrungen skeptisch - und von NFP haben leider auch nur sehr wenige Ahnung (von Zyklusstörungen auch

), das ist eigentlich allgemeln bekannt. Es gab irgendwo auch mal eine Liste mit nfp freundlichen Gyns, aber selbst da hieß es in den Erfahrungsberichten, dass deren Wissen doch sehr rudimentär war.