Hallo MuLou, tut mir sehr leid, dass du zwei Fehlgeburten durchmachen musstest. Grundsätzlich ist auch nach einer (erfolgreichen) möglich, dass es zu einer Entzündung kommt, die dann eine Verklebung der Eileiter zur Folge hat. Jetzt warst du aber ja nach deiner ersten Schwangerschaft mit den beiden FGs schwanger, wenn ich das richtig aus deiner Signatur lese. Zumindest zu den Zeitpunkten müssten die Eileiter also durchgängig gewesen sein. Ohne jetzt mehr Informationen zu deinem Fall zu haben, klingt eine reine Durchlässigkeitsprüfung daher tatsächlich nicht soooo zielführend. Sinnvoller wäre hier wahrscheinlich direkt eine Bauchspiegelung/Gebärmutterspiegelung, wenn deine FÄ den Verdacht hat, dass es an den inneren Organen liegen könnte. Das ist natürlich der größere Eingriff, aber immernoch minimalinvasiv. Hat sie dazu etwas gesagt?
Ich denke, dass das Krankenhaus im Zweifel den gleichen Vorschlag machen wird. Die werden dich ja erstmal untersuchen und deine Krankengeschichte studieren, bevor sie irgendwas blind nur auf Anraten deiner FÄ durchführen.
Ich drück dir die Daumen, dass du bald Klarheit hast! Grundsätzlich finde ich es übrigens super von deiner FÄ, dass sie dich "bereits jetzt" zur Diagnostik schickt. Die meisten warten drei Fehlgeburten ab.
Alles Gute
EDIT, weil ich gerade den anderen Post lese: im Fall einer Eileiterschwangerschaft kann es natürlich wirklich sein, dass der Eileiter verklebt ist und das Ei deshalb nicht weiterwandern konnte. Ich persönlich würd trotzdem gleich eine LSK/HSK machen lassen.
Beide ('87). KiWu 09/20, KWZ 02/22, Tubenverschluss bds., Hydrosalpinx re., Zyklus reguliert mit TCM, 1. IVF & 2 Kryos (insg 4 Embryonen) neg., Eileiter entfernt bds., 3. Kryo der 1. IVF positiv