Liebe alle,
ich bin neu in der Methode und verwirrt. Bisher habe ich einen Zyklus ausgewertet und den Eisprung sehr klar erkannt (Temperatur + Zervixschleim).
Der Zyklusanfang verwirrt mich allerdings noch. Man ist 5 Tage unfruchtbar, es sei denn, man hat Schleim der Kategorie f oder besser. Gleichzeitig lese ich, dass man während der Periode nicht auswerten braucht.
Wann starte ich denn nun? Und was mache ich während der Periode (die bei mir >5 Tage dauert)? Ich hab bisher nur Blut gefunden, heißt das, ich habe Kategorie “nichts”? Wie würde ich überhaupt Zervixschleim zwischen dem Blut erkennen?
Außerdem noch eine kurze Bonus Frage: “Fühlen” bedeutet mit dem Finger fühlen? Oder “in mich hineinhorchen” wie bei Hunger oder Durst? Ich benutze trackle und die nennen “Empfinden” und “Fühlen” als Kategorien. Mit dem Finger fühlen ist mir klar, aber beim “in mich hineinhorchen” (Empfinden) hab ich noch nie wirklich was gespürt….
Danke für eure Hilfe!
Zervixschleim während Periode
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NeuHier121d1c79
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- Registriert: Mittwoch 29. Juli 2026, 12:17
Re: Zervixschleim während Periode
Hey 
Also, erstmal zum Zyklusanfang: Solange du eine (deutliche) Blutung hast, brauchst und kannst du natürlich keinen Zervixschleim beobachten. Wenn deine Mens so lange dauert, dann kannst du auch die vollen 5 Tage unfruchtbar annehmen (sofern nicht durch Minus 8 verkürzt).
Entscheidend ist ja, dass vorhandener Zervixschleim a) darauf hinweisen kann, dass frau sich dem Eisprung nähert und b) hängt auch die Überlebensdauer der Spermien von der Qualität des Schleims ab.
Es gibt aber auch Frauen mit kürzerer und schwächerer Mens - da kann man ggf. am vierten oder fünften Tag auch schon ZS beobachten, weil eben keine Blutung mehr da ist. Auch während nur noch eine Schmierblutung da ist, könnte das theoretisch der Fall sein - hier entsprechend zu unterscheiden braucht imho aber etwas Erfahrung. (Ich würde, falls man so eine Kandidatin ist, abhängig vom Verhütungswunsch eher konservativ entscheiden.)
Du beginnst also dann mit der ZS-Beobachtung, wenn die Blutung zu Ende ist - währenddessen trägst du einfach gar nichts ein, also auch nicht unbedingt "nichts".
Zu den Kategorien: Ja, fühlen wäre für mich mit dem Finger und empfinden "reinhorchen" - mehr als "huch, das fühlt sich heute aber feucht/nass an" oder "da rinnt was" habe ich da bisher aber auch nicht erlebt und das auch nicht in jedem Zyklus und schon gar nicht jeden Tag - eher in der hochfruchtbaren Zeit vor dem Eisprung.
Es kann aber dann durchaus schonmal ein entscheidendes Merkmal für die beste Schleimkategorie sein.
Also, erstmal zum Zyklusanfang: Solange du eine (deutliche) Blutung hast, brauchst und kannst du natürlich keinen Zervixschleim beobachten. Wenn deine Mens so lange dauert, dann kannst du auch die vollen 5 Tage unfruchtbar annehmen (sofern nicht durch Minus 8 verkürzt).
Entscheidend ist ja, dass vorhandener Zervixschleim a) darauf hinweisen kann, dass frau sich dem Eisprung nähert und b) hängt auch die Überlebensdauer der Spermien von der Qualität des Schleims ab.
Es gibt aber auch Frauen mit kürzerer und schwächerer Mens - da kann man ggf. am vierten oder fünften Tag auch schon ZS beobachten, weil eben keine Blutung mehr da ist. Auch während nur noch eine Schmierblutung da ist, könnte das theoretisch der Fall sein - hier entsprechend zu unterscheiden braucht imho aber etwas Erfahrung. (Ich würde, falls man so eine Kandidatin ist, abhängig vom Verhütungswunsch eher konservativ entscheiden.)
Du beginnst also dann mit der ZS-Beobachtung, wenn die Blutung zu Ende ist - währenddessen trägst du einfach gar nichts ein, also auch nicht unbedingt "nichts".
Zu den Kategorien: Ja, fühlen wäre für mich mit dem Finger und empfinden "reinhorchen" - mehr als "huch, das fühlt sich heute aber feucht/nass an" oder "da rinnt was" habe ich da bisher aber auch nicht erlebt und das auch nicht in jedem Zyklus und schon gar nicht jeden Tag - eher in der hochfruchtbaren Zeit vor dem Eisprung.
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The-cycle1992
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- Registriert: Montag 5. Juni 2023, 18:32
Re: Zervixschleim während Periode
Es kommt auch stark darauf an, ob du am Ende deiner Mens noch Schmierblutungen hast. Ich beginne immer direkt währenddessen. Da kann man oft danns schon Schleim erkennen.
Während der echten Blutung ist es generell oft schwierig, das überhaupt zu unterscheiden. Auch die Mens verursacht oft richtige Fäden, die dann fast wie s+ aussehen. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass während der echten Blutung Spermien nur sehr schlecht überleben können. ( bei my nfp givt es auch einen sehr guten Artikel zu).
Dabei spielt es auch eine Rolle, wie dein Zyklus generell ist:
1. Bei kürzeren Zyklen sollte man natürlich eher auf Nummer sicher gehen, da würde ich dann eventuell auch überlegen, am Zyklusanfang gar nicht freizugeben. (Da der Zyklus ja dann aber kürzer ist, hat man ja auch wieder eine sehr hohe Anzahl an Freigabetagen).
2. Hast du sehr sehr lange Zyklen (entscheind ist dabei vor allem die ehm, nicht unbedkngt die gesamtlänge. Daher sind das auch eher Erfahrungswerte) sieht es auch wieder anders aus. Bei mir sind krankheitsbedingt (PCOs) 32 Tage schon ein seehr kurzer Zyklus. Ich würde während der Mens problemmos freigeben und beginne seltwn vor Tag 10 mit der Messung (dafür kann ich aber auch direkt nach der Mens "S" eintragen und das durchgehend.
Generell würde ich auch immer auf Nummer sicher gehen, aber mir auch vor Augen führen, dass die NFP-Regeln schon bewusst so sind, wie sie sind. Das beruht ja auf Wahrscheinlichneiten und Beobachtungen mit einem sehr großen Datensatz. Allerdings muss ich auch sagen - und das empfinden sicher viele so - dass der Zyklusanfang defintiv der schwierige und risikoreichere Teil der Methode ist. Auch wenn das Risiko, bei richtiger Anwendung, nach wie vor sehr gerin ist.
Während der echten Blutung ist es generell oft schwierig, das überhaupt zu unterscheiden. Auch die Mens verursacht oft richtige Fäden, die dann fast wie s+ aussehen. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass während der echten Blutung Spermien nur sehr schlecht überleben können. ( bei my nfp givt es auch einen sehr guten Artikel zu).
Dabei spielt es auch eine Rolle, wie dein Zyklus generell ist:
1. Bei kürzeren Zyklen sollte man natürlich eher auf Nummer sicher gehen, da würde ich dann eventuell auch überlegen, am Zyklusanfang gar nicht freizugeben. (Da der Zyklus ja dann aber kürzer ist, hat man ja auch wieder eine sehr hohe Anzahl an Freigabetagen).
2. Hast du sehr sehr lange Zyklen (entscheind ist dabei vor allem die ehm, nicht unbedkngt die gesamtlänge. Daher sind das auch eher Erfahrungswerte) sieht es auch wieder anders aus. Bei mir sind krankheitsbedingt (PCOs) 32 Tage schon ein seehr kurzer Zyklus. Ich würde während der Mens problemmos freigeben und beginne seltwn vor Tag 10 mit der Messung (dafür kann ich aber auch direkt nach der Mens "S" eintragen und das durchgehend.
Generell würde ich auch immer auf Nummer sicher gehen, aber mir auch vor Augen führen, dass die NFP-Regeln schon bewusst so sind, wie sie sind. Das beruht ja auf Wahrscheinlichneiten und Beobachtungen mit einem sehr großen Datensatz. Allerdings muss ich auch sagen - und das empfinden sicher viele so - dass der Zyklusanfang defintiv der schwierige und risikoreichere Teil der Methode ist. Auch wenn das Risiko, bei richtiger Anwendung, nach wie vor sehr gerin ist.
"beobachtend" im 34. Zyklus - #fightPCOS - 34 und aktuell noch kinder (wunsch) los glücklich 