Hallo!
Mich würde interessieren wann/wie/warum ihr euch für ein drittes/viertes/fünftes etc. Kind entschieden habt.
Beim ersten Kind ist es ja häufig einfach der Wunsch überhaupt eine Familie zu gründen. Beim zweiten meistens, dass man kein Einzelkind möchte und der Gedanke, das Kind Nr. 1 mit Bruder oder Schwester aufwachsen kann, einen Spielpartner hat oder so ähnlich. Zwei Kinder können sich die meisten vom Aufwand wahrscheinlich auch noch gut vorstellen.
Sind es bei euch mit steigender Kinderzahl die gleichen Gründe? Vielleicht man wollte sowieso nie nur zwei. Oder kommen dann andere Gründe ins Spiel.
Bei mir ist es zum Beispiel so, dass Kind Nr. 1 ungeplant war, mir aber von Anfang an klar war, dass es noch ein zweites geben soll. Mit Kind Nr. 1 wollte ich plötzlich 4. Mit Kind Nr. 2 war ich schnell weg von dem Gedanken und wir waren jetzt lange zufrieden mit zwei Kindern. Wir hatten die Familienplanung sogar schon abgeschlossen. Und dann machten sich irgendwann Gedanken breit wie „wäre doch noch mal schön“, „wenn dann jetzt (biologische Uhr)“ und ehrlicherweise auch ein Gedanke „was soll ich sonst noch mit meinem Leben anfangen“. Versteht mich nicht falsch, Kind Nr. 3 ist gut und lange überlegt und ein absolutes Wunschkind. Ich habe einfach festgestellt, dass ich mein Leben tatsächlich mit der Mutterrolle füllen möchte. Und das Ganze nochmal von vorn. Ich habe nicht den Drang nach Freiheit oder neuen Hobbys wenn die Kinder älter sind.
Jedenfalls hab ich mich gefragt was andere dazu bewegt ihre Familie über die „typischen“ zwei Kinder hinaus zu planen.
Ich bin gespannt auf eure Antworten.
Wunsch nach Kind Nr. 3, 4, 5… Warum?
Re: Wunsch nach Kind Nr. 3, 4, 5… Warum?
Hallo Glüxkind,
Danke für deine spannende Frage!
Ich bin 38 Jahre alt und Mutter von 3 Kindern (8,6,3 Jahre alt. Wir überlegen derzeit immer wieder,ob nicht doch noch ein Viertes dazukommen darf.
Vor Kind Nr.1 und 2 hatten wir ähnliche Überlegungen wie du beschreibst (Familie gründen, Geschwisterwunsch). Für mich war es sehr eindrücklich, mit 2 Kindern "in echt" zu erfahren wie sie miteinander umgehen und wie sich das Familiengefüge dann verändert. Ich meine, beim Wunsch nach einem 2.Kind kann man sich das ja bestenfalls in der Theorie vorstellen... aus Elternpespektive zu erleben und zu erfahren, welche Beziehung zwei Kinder oder Geschwister überhaupt untereinander haben können, hat uns sehr für Nr.3 motiviert (übrigens ist es natürlich nicht so, dass sich die beiden Großen immer sehr gut verstehen etc. - Ganz normale Kinder eben :lol
Es wird durchaus auch gestritten.....)
Wir kommen beide aus größeren Familien (bei mir 3, bei meinem Mann 4 Kinder) und haben das positiv erlebt. Das spielt sicher auch mit rein.
Was die aktuelle Situation betrifft, kann ich das "jetzt oder nie" schon nachvollziehen. Dazu kommt für mich die Erfahrung (ich war in der ersten Babyzeit manchmal furchtbar gestresst, auch wegen einer beruflichen Situation, die sich inzwischen deutlich zum Besseren verändert hat), die vieles - hoffentlich- leichter macht. Und natürlich die Perspektive: ich weiß, dass das erste Jahr furchtbar anstrengend und richtig hart sein kann. Aber wenn ich dann meinen 8jährigen Sohn betrachte, mir dem man schon so gute Gespräche führen kann (und natürlich auch dke jüngeren Kinder...), merke ich, dass ich einfach wahnsinnig gespannt wäre, welche Persönlichkeit sich in einem vierten Kind verstecken würde und was dadurch in unserer Familie Eingang fände. Neugierde ist also zu einem großen Teil vermutlich auch dabei.
Für mich ist es außerdem noch der Gedanke, dass sich die Kinder vermutlich ein Leben lang gegenseitig haben werden. Klar, wir können nicht erzwingen dass sie sich gut verstehen(daher wäre das für.mich auch niemals ein Hauptgrund, sondern eher ein Bonuspunkt auf der "pro-Liste) aber im Moment schaut es gut aus;)
Und der Gedanke, Energie und Zeit in die Familie stecken zu wollen. Das kann ich auch gut verstehen. Ich würde mich als beruflich ziemlich ehrgeizig und erfolgreich bezeichnen und trotzdem gibt mir die Zeit mit meinen Kindern und ihre Begleitung mehr Sinn als jedes berufliche Projekt, das ich erfolgreich abschließen kann.
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und eine möglichst kurze und unkomplizierte Hibbelzeit
Danke für deine spannende Frage!
Ich bin 38 Jahre alt und Mutter von 3 Kindern (8,6,3 Jahre alt. Wir überlegen derzeit immer wieder,ob nicht doch noch ein Viertes dazukommen darf.
Vor Kind Nr.1 und 2 hatten wir ähnliche Überlegungen wie du beschreibst (Familie gründen, Geschwisterwunsch). Für mich war es sehr eindrücklich, mit 2 Kindern "in echt" zu erfahren wie sie miteinander umgehen und wie sich das Familiengefüge dann verändert. Ich meine, beim Wunsch nach einem 2.Kind kann man sich das ja bestenfalls in der Theorie vorstellen... aus Elternpespektive zu erleben und zu erfahren, welche Beziehung zwei Kinder oder Geschwister überhaupt untereinander haben können, hat uns sehr für Nr.3 motiviert (übrigens ist es natürlich nicht so, dass sich die beiden Großen immer sehr gut verstehen etc. - Ganz normale Kinder eben :lol
Es wird durchaus auch gestritten.....)
Wir kommen beide aus größeren Familien (bei mir 3, bei meinem Mann 4 Kinder) und haben das positiv erlebt. Das spielt sicher auch mit rein.
Was die aktuelle Situation betrifft, kann ich das "jetzt oder nie" schon nachvollziehen. Dazu kommt für mich die Erfahrung (ich war in der ersten Babyzeit manchmal furchtbar gestresst, auch wegen einer beruflichen Situation, die sich inzwischen deutlich zum Besseren verändert hat), die vieles - hoffentlich- leichter macht. Und natürlich die Perspektive: ich weiß, dass das erste Jahr furchtbar anstrengend und richtig hart sein kann. Aber wenn ich dann meinen 8jährigen Sohn betrachte, mir dem man schon so gute Gespräche führen kann (und natürlich auch dke jüngeren Kinder...), merke ich, dass ich einfach wahnsinnig gespannt wäre, welche Persönlichkeit sich in einem vierten Kind verstecken würde und was dadurch in unserer Familie Eingang fände. Neugierde ist also zu einem großen Teil vermutlich auch dabei.
Für mich ist es außerdem noch der Gedanke, dass sich die Kinder vermutlich ein Leben lang gegenseitig haben werden. Klar, wir können nicht erzwingen dass sie sich gut verstehen(daher wäre das für.mich auch niemals ein Hauptgrund, sondern eher ein Bonuspunkt auf der "pro-Liste) aber im Moment schaut es gut aus;)
Und der Gedanke, Energie und Zeit in die Familie stecken zu wollen. Das kann ich auch gut verstehen. Ich würde mich als beruflich ziemlich ehrgeizig und erfolgreich bezeichnen und trotzdem gibt mir die Zeit mit meinen Kindern und ihre Begleitung mehr Sinn als jedes berufliche Projekt, das ich erfolgreich abschließen kann.
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und eine möglichst kurze und unkomplizierte Hibbelzeit