Gutes neues Jahr euch allen. Ich melde mich auch mal zurück.
Zyklustechnisch hab ich ein Horrorjahr hinter mir. Der letzte Zyklus startete mit Pauken und Trompeten (aber eher psychisch) am 21. August 2020. Schon da hatte ich das latente Gefühl, dass das wohl der letzte gewesen sein wird. Und bis heute (fast ein halbe Jahr später) hat sich diese Vermutung bestätigt.
Mir gehts phasenweise sehr schlecht. Primär habeich mit Ängsten und zunehmender Schleimhauttrockenheit (jedoch eher in bezug auf Augen, Nase und Mund/Speiseröhre) zu kämpfen. Kopfschmerzen auch in schöner Regelmäßigkeit, aber langsam werden die Intervalle dazwischen wieder länger. Muskel- und Nervenschmerzen - ganz übel. Immer wieder in Schüben.
Ansonsten bin ich körperlich gesund, gehe aber trotzdem an manchen Tagen extrem am Stock, bin nicht leistungsfähig, wenig belastbar und extrem gereizt.
Gewichtstechnisch hab ich mich aber gut gehalten; habe die letzten Jahre sukzessive über 10 kg abgenommen. Aber das bedarf eiserner Disziplin inform von sehr viel Bewegung. Also ich rangiere in meinem Normalgewicht, Wechseljahre müssen also nicht zwingend mit Übergewicht verknüpft sein (aber es ist ein ewiger Kampf).
Ich bin gerade mal 45 Jahre alt und kann das alles immer noch nicht so richtig fassen. Menopause - da denkt man automatisch an Frauen jenseits der 50... Einerseits bin ich froh, dass ich mit der Bluterei jetzt fast Halbzeit habe und wünsch mir jetzt auch, dass es dabei bleibt. Andererseits habe ich aber immer noch das Gefühl, mein Leben ist jetzt zu einem Großteil gerannt...
