Liebe Flocki, bitte entschuldige, ich habe die erste Seite jetzt nochmal gelesen. Da steht eh alles
Natürlich läuft bei mir nicht ALLES in geregelten Bahnen (wär ja auch langweilig

)....ich verstehe die Vorbehalte schon, aber ich kenne auch die andere Seite und weiß, dass es sich hundertmal lohnt.
Entscheiden muss eh jeder selbst, ob er Kinder will oder nicht. Ich kann jetzt nur aus meinem Blickwinkel reden; ich bin aber bei Gott keine Mutter, die immer absolut selbstlos handelt. Mein Mann und ich sind beide gleichermaßen Eltern und verantwortlich und zuständig für unsere Kinder. Wir sind beide Teilzeit berufstätig und jeweils einer von uns ist ab 1330 für die Kinder da. Einen Partner, der sich da auf die "Ich-bring-das-Geld-nachhause-und-das-muss-reichen" Nummer ausredet - mit dem hätte ich sicher keine Kinder gekriegt.
Dann ist uns noch wichtig, dass jeder auch eigene Hobbys und Freiräume außerhalb der Familie hat; ich gehe zB gern laufen (auch bei Wettbewerben) und bin generell recht sportlich. Mein Mann ist auch sportlich (Volleyball und MTB) und oft versuchen wir da auch die Kinder zu integrieren (zB Radhänger beim MTB, Tragetuch beim Nordic Walken, Fitnesstraining mit Kindern gemeinsam...). Jeder darf ein paar Tage im Jahr alleine auf Urlaub fahren....etc...
Viele, die mit der Familienplanung zögern, haben eben genau diese Sorgen: ja, man ist in den ersten Monaten total fremdbestimmt und es ändert sich alles. Aber wenn man möchte, dann kann man Schritt für Schritt wieder in sein "altes" Leben teilweise (!) zurückkehren.