Chaotinchen hat geschrieben:falls vorher sechs zusammenhängende niedrigere werte vorhanden sind, dann ist das auch so! sonst eben nicht. es betrifft also nicht JEDEN nach oben gestörten wert.
aber in diesem konkreten fall ist es eben so, dass es sich um die mögliche 1hm handelt und dann greift die regel.
wenn kinna die klammerregel anders versteht und sie sie im NACHHINEIN anders anwendet, dann ist es ihre eigene sache. aber da man normalerweise die gestörten werte klammert, wenn sie auftreten, damit man sich die kruven nicht hinterher "schönklammert", darf man eine mögliche 1hm nicht einfach als "ist eh nicht im anstieg" hinstellen. das weiß man am tag der messung eben nicht und sollte deshalb die klammerregeln korrekt anwenden, um sicher auswerten zu können.
Da bringst du jetzt aber meiner Meinung nach was durcheinander.
Es ist durchaus legitim und sinnvoll, sich die Störfaktoren zu notieren und dann im Zyklusverlauf verschiedene Dinge abzugleichen, und zwar
a) wo liegen als Anfängerin überhaupt meine Temperaturniveaus?
b) welche Störfaktoren und/oder Kombinationen von Störfaktoren wirken sich auf meinen Zyklus aus.
Das kann man oft nicht ad hoc am Tag der Messung entscheiden, oft entwickelt sich das Bild erst im Laufe des Zyklus.
Ich verstehe auch nicht, warum du dich darauf versteifst, dass ZT 12 zum Anstieg gehört. ZT 12 ist keiner der zur Auswertung benötigten hohen Werte, also gehört er auch nicht zum Anstieg. Da ist es auch völlig unerheblich was die automatische Auswertung sagt, die probiert es einfach stur aus, ob eine Auswertung funktioniert, sobald sie einen Wert findet, der höher ist als die vorherigen 6. In deinem Beispiel war der Fall anderes gelagert, da dein Wert tatsächlich zu den hohe Werten gehört hat, die die Auswertung bedingt haben.
Unabhängig von der ganzen Diskussion um den Anstieg würde ich ZT 12 klammern, da er gegenüber seiner Umgebung deutlich erhöht ist und einen Störfaktor aufweist.