Entscheidung für drittes Kind
Verfasst: Donnerstag 9. Juli 2026, 15:39
Hallo ihr Lieben,
Ich habe nach langem hin und her gedacht, ich muss nun doch meine Gedanken hier teilen. Aber ich befürchte, es wird ein sehr langer Text.
Ich stehe ich mit meinem Mann vor der Entscheidung, ob wir ein drittes Kind bekommen möchten. Bzw war es eigentlich schon entschieden. Ich wünsche mir noch ein Kind, habe aber gleichzeitig große Ängste vor einer erneuten Schwangerschaft, der Geburt und den psychischen Belastungen danach. Nach meinem ersten Kind hatte ich eine Wochenbettdepression, und ich merke, dass diese Erfahrung meine Sorgen heute stark beeinflusst.
Ich wünsche mir ein drittes Kind sehr. Unsere beiden Kinder sind 5 und 2 und wir wollten eigentlich jetzt mit der Familienplanung wieder anfangen, aber ich drehe jeden Tag schleifen im Kopf und mache mir so viele Gedanken aufgrund meiner Ängste und Sorgen und habe Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.
Dazu kommt, dass ich gerade einen neuen Job begonnen habe und mich auch diese Veränderung sehr fordert. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass mir im Moment alles gleichzeitig zu viel wird. Ich grüble sehr viel, komme gedanklich kaum zur Ruhe. Und weiß nicht, ob das jetzt nur Panik ist, kurz bevor es real werden könnte.
Mein Mann und ich haben 2 gesunde Kinder mit 2 und 5 Jahren. Wir wollten immer gerne 2 oder mehr Kinder. Wir spielen auch schon seit Geburt des 2. Kindes mit dem Gedanken an ein drittes Kind. Wir haben uns einen Zeitplan zurechtgelegt, tatsächlich beide in den letzten 2 Monaten den Job gewechselt bzw. bin ich aus der Elternzeit zurück und in einen neuen Job gestartet. Alles hat sich eigentlich ganz richtig angefühlt, obwohl ich schon auch parallel Ängste und Sorgen bezüglich einer Schwangerschaft und Geburt hatte. Aber der Wunsch war immer größer und nun wollten wir ab Juli anfangen zu versuchen schwanger zu werden. Und jetzt wo der Monat da ist, nehmen meine Ängste plötzlich überhand und ich bin irgendwie überfordert mit der Entscheidung, die ja eigentlich schon getroffen war.
Ich habe schon schwangerschaftstests gekauft, ich habe sogar schon überlegt, wie wir Familie und Freunden von einer dritten Schwangerschaft erzählen würden. Ich hätte am liebsten schon vor ein paar Monaten losgelegt aber wir hatten uns eben aus Gründen für Juli entschieden. Und jetzt wirkt es alles plötzlich total irreal und auch wenn ich mir vorstelle bald einen positiven Test zu haben, weiß ich nicht wie ich das finde. Ich habe plötzlich kein Gefühl mehr und vertraue meiner eigenen Intuition nicht. Und jetzt weiß ich irgendwie nicht weiter.
Ich hab einfach unsagbar Angst vor dem ganzen kontroll Verlust, der mit Schwangerschaft und Geburt kommt. Ob das Kind gesund ist, ob es überhaupt klappt, ob es eine Fehlgeburt werden könnte. Fur mich waren diese Unsicherheiten auch in den beiden anderen Schwangerschaften sehr schwer auszuhalten. Aber jetzt bei einer möglichen dritten ist es irgendwie richtig schlimm. Ich hatte eine sehr schwierige und sehr lange erste gebhrt unter Corona Bedingungen und hatte schlimme Verletzungen und war sehr alleine. Ich habe dieses Trauma vor der zweiten Schwangerschaft therapeutisch aufgearbeitet und komme gut damit klar denke ich. Die zweite Schwangerschaft und Geburt war sehr schön. Die zweite Geburt war allerdings sehr schnell innerhalb von 2h und wir haben es fast nicht ins Krankenhaus geschafft. Jetzt habe ich total Panik, dass es bei einem dritten Mal noch schneller gehen könnte. Dazu hatte ich nach der ersten Geburt eine Wochenbett Depression und ich habe einfach Angst, dass ich wieder sehr lange nicht ich selber bin und es mir psychisch nicht gut gehen wurde. Ich bin 33 und mein Mann 34. Ich weiß dass wir theoretisch Zeit haben aber ich glaube nicht, dass warten es besser macht. Ich weiß einfach nicht ob es richtig ist, einfach zu “springen” oder ob es alles ein Fehler ist. Ich glaube aber schon dass ich es ein Leben lang bereuen würde wenn ich es nicht wenigstens versuchen würde.
Insgesamt habe ich mich gut vorbereitet, so gut es eben geht. Ich wüsste welche Hebamme ich möchte, ich würde mir wieder meine Beleg Hebamme organisieren, ich hatte in der zweiten Schwangerschaft auch eine Mütter Pflegerin, habe einen wunderbaren Hypnose birthing Kurs gemacht. Ich weiß, was ich brauche und was mir gut tut. Aber Unsicherheit bleibt eben trotzdem. Ich kann nicht alles kontrollieren.
Ich weiß, dass mir niemand die Entscheidung abnehmen kann, aber vllt hat ja jemand ein paar Worte zum Thema oder eigene Erfahrung.
Danke und liebe Grüße!
Ich habe nach langem hin und her gedacht, ich muss nun doch meine Gedanken hier teilen. Aber ich befürchte, es wird ein sehr langer Text.
Ich stehe ich mit meinem Mann vor der Entscheidung, ob wir ein drittes Kind bekommen möchten. Bzw war es eigentlich schon entschieden. Ich wünsche mir noch ein Kind, habe aber gleichzeitig große Ängste vor einer erneuten Schwangerschaft, der Geburt und den psychischen Belastungen danach. Nach meinem ersten Kind hatte ich eine Wochenbettdepression, und ich merke, dass diese Erfahrung meine Sorgen heute stark beeinflusst.
Ich wünsche mir ein drittes Kind sehr. Unsere beiden Kinder sind 5 und 2 und wir wollten eigentlich jetzt mit der Familienplanung wieder anfangen, aber ich drehe jeden Tag schleifen im Kopf und mache mir so viele Gedanken aufgrund meiner Ängste und Sorgen und habe Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.
Dazu kommt, dass ich gerade einen neuen Job begonnen habe und mich auch diese Veränderung sehr fordert. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass mir im Moment alles gleichzeitig zu viel wird. Ich grüble sehr viel, komme gedanklich kaum zur Ruhe. Und weiß nicht, ob das jetzt nur Panik ist, kurz bevor es real werden könnte.
Mein Mann und ich haben 2 gesunde Kinder mit 2 und 5 Jahren. Wir wollten immer gerne 2 oder mehr Kinder. Wir spielen auch schon seit Geburt des 2. Kindes mit dem Gedanken an ein drittes Kind. Wir haben uns einen Zeitplan zurechtgelegt, tatsächlich beide in den letzten 2 Monaten den Job gewechselt bzw. bin ich aus der Elternzeit zurück und in einen neuen Job gestartet. Alles hat sich eigentlich ganz richtig angefühlt, obwohl ich schon auch parallel Ängste und Sorgen bezüglich einer Schwangerschaft und Geburt hatte. Aber der Wunsch war immer größer und nun wollten wir ab Juli anfangen zu versuchen schwanger zu werden. Und jetzt wo der Monat da ist, nehmen meine Ängste plötzlich überhand und ich bin irgendwie überfordert mit der Entscheidung, die ja eigentlich schon getroffen war.
Ich habe schon schwangerschaftstests gekauft, ich habe sogar schon überlegt, wie wir Familie und Freunden von einer dritten Schwangerschaft erzählen würden. Ich hätte am liebsten schon vor ein paar Monaten losgelegt aber wir hatten uns eben aus Gründen für Juli entschieden. Und jetzt wirkt es alles plötzlich total irreal und auch wenn ich mir vorstelle bald einen positiven Test zu haben, weiß ich nicht wie ich das finde. Ich habe plötzlich kein Gefühl mehr und vertraue meiner eigenen Intuition nicht. Und jetzt weiß ich irgendwie nicht weiter.
Ich hab einfach unsagbar Angst vor dem ganzen kontroll Verlust, der mit Schwangerschaft und Geburt kommt. Ob das Kind gesund ist, ob es überhaupt klappt, ob es eine Fehlgeburt werden könnte. Fur mich waren diese Unsicherheiten auch in den beiden anderen Schwangerschaften sehr schwer auszuhalten. Aber jetzt bei einer möglichen dritten ist es irgendwie richtig schlimm. Ich hatte eine sehr schwierige und sehr lange erste gebhrt unter Corona Bedingungen und hatte schlimme Verletzungen und war sehr alleine. Ich habe dieses Trauma vor der zweiten Schwangerschaft therapeutisch aufgearbeitet und komme gut damit klar denke ich. Die zweite Schwangerschaft und Geburt war sehr schön. Die zweite Geburt war allerdings sehr schnell innerhalb von 2h und wir haben es fast nicht ins Krankenhaus geschafft. Jetzt habe ich total Panik, dass es bei einem dritten Mal noch schneller gehen könnte. Dazu hatte ich nach der ersten Geburt eine Wochenbett Depression und ich habe einfach Angst, dass ich wieder sehr lange nicht ich selber bin und es mir psychisch nicht gut gehen wurde. Ich bin 33 und mein Mann 34. Ich weiß dass wir theoretisch Zeit haben aber ich glaube nicht, dass warten es besser macht. Ich weiß einfach nicht ob es richtig ist, einfach zu “springen” oder ob es alles ein Fehler ist. Ich glaube aber schon dass ich es ein Leben lang bereuen würde wenn ich es nicht wenigstens versuchen würde.
Insgesamt habe ich mich gut vorbereitet, so gut es eben geht. Ich wüsste welche Hebamme ich möchte, ich würde mir wieder meine Beleg Hebamme organisieren, ich hatte in der zweiten Schwangerschaft auch eine Mütter Pflegerin, habe einen wunderbaren Hypnose birthing Kurs gemacht. Ich weiß, was ich brauche und was mir gut tut. Aber Unsicherheit bleibt eben trotzdem. Ich kann nicht alles kontrollieren.
Ich weiß, dass mir niemand die Entscheidung abnehmen kann, aber vllt hat ja jemand ein paar Worte zum Thema oder eigene Erfahrung.
Danke und liebe Grüße!