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Herausforderungen in der 1. Zyklushälfte - Hilfe, steht so nicht im "Lehrbuch"!

Verfasst: Montag 1. Juni 2026, 12:42
von Lizzy
Hallo,
ich bin neu hier und habe mich entschieden, einmal unter 'Menstruation' Fragen zu Herausforderungen im Zyklus zustellen - ich hoffe, dass passt hier so.

Ich würde mich gerne mit Frauen austauschen, die auch in der 1. Zyklushälfte mit depressiver Verstimmung zu tun haben.
Wenn ich über den Zyklus lese, lese ich oft: In der 1. Hälfte alles super wegen des Östrogens; in der 2. Hälfte dann PMS.

Bei mir ist es eher so, dass ich zwar mit Regelschmerzen zu tun habe, aber meine Stimmung dann super ist und ich gerne Ausdauersport machen würde und dieses und jenes an Aktivitäten.
ab dem 3./4. Tag beginnt es mir dann schlechter zu gehen: Ich bin müde, traurig, energielos und noch ein paar Tage weiter bekomme ich Kopfschmerzen und fast so etwas wie "Nebel" im Kopf.
Ab Mitte des Zyklus kehrt dann Ruhe ein und ich fühle mich wieder besser.
Kurz vor der Regel kenne ich dann auch das typische "PMS-gereizt-sein".

Aber was ist mit den "Symptomen" in der 1. Hälfte?
Kennt das jemand?
Habt ihr Tipps, wie man damit gut umgehen könnte?
Meine Ärztin riet mir neulich dazu Antidepressiva zu nehmen und sagte nur "das sei ja unüblich, was ich berichte".
Ich fühle mich etwas alleine damit...

Viele Grüße und Dank im Voraus für Antworten,
Lizzy

Re: Herausforderungen in der 1. Zyklushälfte - Hilfe, steht so nicht im "Lehrbuch"!

Verfasst: Donnerstag 4. Juni 2026, 15:06
von Damiana84
Hallo liebe Lizzy,

mir geht es manchmal so, nicht immer. Ich habe oft diese Kopfschmerzen, die nicht wirklich ein Schmerz sind, sondern sich eher wie eine gewisse „Schwere“ anfühlen. Nebelig eher nicht. So ganz komisch, schwer zu beschreiben. Schlechte Laune habe ich auch, aber als depressiv würde ich es nicht bezeichnen, da es schnell besser wird. Ich habe bei mir festgestellt, dass es viel an den äußeren Umständen mit liegt. Stress, Unausgeglichenheit usw.
Den Verweis deiner Ärztin auf Antidepressiva finde ich völlig daneben. Ich rege mich auch darüber gerade furchtbar auf. Falls du wirklich das Gefühl hast es geht in die Richtung würde ich raten deinen Vitamin D-Wert mal überprüfen zu lassen. Wenn der bei mir gut war, und gut heißt nicht das, was die Schulmedizin Somalis gut erachtet, dann ging es mir meist besser, über den ganzen Zyklus hinweg.
Mir persönlich haben auch leichtere Mittel, wie Kräuter geholfen, den Zyklus sanft in Einklang zu bringen und diese komischen Kopfschmerzen wurden weniger. Wenn du dafür offen bist, würde ich da mal recherchieren. Frauenmantel ist ganz toll dafür. Ansonsten mal im Außen schauen und notieren was da gerade los ist, vielleicht kommst du da auf etwas. Das ganze Thema ist sehr komplex. Aber allein bist du damit nicht.
Hast du es denn in jedem Zyklus? Diese Energie am 1. ZT kenne ich im Übrigen auch. Ich habe aber festgestellt, dass ich da viel kompensiere, wenn es mit dem schwangerwerden nicht geklappt hatte. Manchmal schlug dann die „Trauer“ in Aktivität um, die sich dann die nächsten Tage gerächt hatte mit einer schlimmeren Tiefphase. Ich hatte dann wirklich auch versucht auf die 4 Phasen des Zyklus besser einzugehen, meinen Alltag anzupassen - das half auch. Stichwort: Zyklus und 4 Jahreszeiten, zyklisches Leben und was der Körper wirklich brauch in jeder Phase.
Ich hoffe das hilft dir etwas. Alles Liebe. :love: