Mäg hat geschrieben: ↑Dienstag 10. Dezember 2024, 16:13
Vielen Dank für deine Tipps und dein Bemühen..

ja das hoffe ich auch.
LG
Ich kenne mich mit Postpill jetzt nicht aus, aber ich glaube, du hast da einen Denkfehler (nicht böse gemeint!). Man kann mit NFP keinen ES vorhersagen, wobei man anhand des Zerfixschleims (S+) schon erahnen kann, dass ein ES bevorsteht. Das muss aber nicht sein, denn als Östrogenanzeichen zeigt der Schleim lediglich an, dass eine Eizelle ranreift. Die Eizellreifung kann allerdings auch wieder pausieren - und das Muster läuft erneut ab.
Die Temperatur ist hingegen ein PROGESTERON-Marker. Progesteron sorgt für einen Temperaturanstieg und wird ausschließlich (!) NACH dem ES freigesetzt. Das heißt: Du kannst anhand der Temperatur nicht erkennen, ob ein Eisprung bevorsteht. Es ist also nicht so, dass die Tempi sich irgendwie langsam um den Eisprung rum verändert.
Es ist eher ein alles oder nichts Prinzip:
Entweder es war ein ES, dann wird auch Progesteron ausgeschüttet, oder es war (noch) keiner, dann eben nicht. Das ist im Grunde wie mit dem Schwangerschaftshormon, entweder es ist da (und dann "messbar") oder eben nicht. Das Schwangerschaftshormon (name vergessen) "misst" du halt im Urin, Progesteron anhand der Temperatur.
Es kann sogar sein, dass die Temperatur kurz vor dem ES nochmal absinkt. Hast du einen Eisprung, werden zwei Temperaturniveaus (HL und TL) erkennbar - sonst nicht und der Zyklus bleibt monophasisch. Dabei ist unerhenlich wie hoch - oder niedrig die Werte in der TL ausfallen. Alles vor dem ES ist Zukunftsmusik.
Edir:
Eine hohe Schwankungsbreite in der TL ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass die Hormone "spinnen" (siehe Erklärung in meinem zweiten Post). Denn die Körpertemperatur wird durch viele Faktoren beeinflusst, hormonell vor allem durch Progesteron, was in der TL aber ja noch gar nicht vorhanden ist. Östrogen kann die Temperatur ein Stück weit auch beeinflussen, dann eher nach unten, also wären niedrige Werte in diesem Fall sogar eher "gut". Allerdings nicht in diesem Ausmaß, dass sich Temperaturschwankungen ausschließlich auf den Östrogenspiegel zurückführen ließen, und wenn dann ist das in der TL eben vernachlässigbar.