Nö, kannst ruhig fragen


Naja, jedenfalls verfolgen wir das aktuell (erstmal) nicht weiter, weil mein Mann meint, es erhöht den Druck. Erstmal ist sowieso wichtiger, dass der Krebs nicht zurückkehrt. Anfang Juni ist wieder CT und das macht mich schon ganz unruhig

Das Ende seiner Chemo ist jetzt knapp anderthalb Jahre her und was ich so gelesen habe, dauert es im Schnitt 2 bis 3 Jahre, bis nach einer Chemo die Fruchtbarkeit wiederkehrt - WENN sie es denn tut. Das hängt natürlich von vielen Dingen ab: Art und Dauer der Chemo, Alter des Mannes etc. Leider sind bei allem unsere Voraussetzungen eher schlecht. Aber wie schon bei der ganzen Krankheit baue ich sehr auf den Optimismus meines Mannes. Der redet mit so einer Selbstverständlichkeit von unserem 2. Kind, dass es mich manchmal schon richtig verwirrt


Mal sehen, vielleicht bemühe ich in ein paar Monaten mal mein Mikroskop und schaue, ob ich was sehe...
Da ich nicht viel Fläche zur Verfügung habe, habe ich mich irgendwann gefragt, was den Selbstanbau lohnt, auch finanziell, weil es einfach mega-teuer wäre, es im Bioladen zu kaufen: Ganz klar die Kräuter! Und gerade hier kommt mir nichts anderes als Bio oder eben Wildsammlung oder eigene Ernte unter. Ich glaub, im Bioladen kosten 50 g Himbeerblättertee 3 oder 4 Euro. Allein die Menge, die ich gestern geerntet hab, spart mir locker 30 oder 40 Euro würd ich schätzen - hab's nicht gewogen und es ist ja auch noch nicht trocken

Leider weiß man auch bei den "Drogen" aus der Apotheke nicht, wo sie eigentlich herkommen und wie sie angebaut wurden. Da hat man dann womöglich Pestizide (und sei es nur durch Verwehungen vom konventionellen Nachbaracker) oder Verunreinigungen mit anderen, problematischen Kräutern oder deren Pollen (Stichwort: Jakobs-Greiskraut) gleich mit dabei. Nee, das ist mir zu heikel...
Aber klar, es hat nicht jede/r die Möglichkeit, vor der Haustür bzw. in der nahen Umgebung ernten zu können, aber wenn man schon einen Garten hat, finde ich, dass es definitiv lohnt!