auch bei mir wurde vor gut 3 Jahren mittels Laparoskopie Endometriose diagnostiziert und in einem Zug operativ die Herde entfernt.
Im Anschluss habe ich die Pille im Langzeitzyklus genommen. Über zwei Jahre lang eine reine Gestagenpille, da ich hier dann mit der Zeit permanent Schmierblutungen hatte, wurde ich im Dezember des letzten Jahr auf die Kombi-Pille umgestellt. Da ich ziemlich schnell Wassereinlagerungen bekommen habe, mich aufgeschwemmt fühlte und einfach nicht wohl in meiner eigenen Haut, habe ich die Pille im April dann selbst entschieden abgesetzt. Ich habe mich im Vorfeld über Ernährung und die Rolle bei Endometriose beschäftigt. Das Buch „Endometriosis: A key to healing through Nutrition“ kann ich nur empfehlen.
Ich habe gemerkt, dass der Verzicht von Milchprodukten sich sehr positiv auf mein Schmerzempfinden auswirkt und ich tatsächlich ohne Schmerzmittel während der Periode auskomme. Während ich noch Milchprodukte konsumiert habe, konnte ich mich nur mit der Hilfe von Naproxen bewegen, da der Schmerz bei mir immer in die Beine ausstrahlt. Durch den Verzicht auf Milchprodukte habe ich meinen Schmerz ein Stückweit selbst in der Hand, sprich wenn ich mal Käse vor oder während der Periode esse, merke ich es auch direkt wieder am Schmerz.
Wie lange es jetzt tatsächlich gut geht und wann und ob die nächste OP fällig wird, wird sich zeigen, aber ohne Pille geht es mir persönlich einfach viel besser


Ich hoffe, dass ihr durch die Bauchspiegelungen Gewissheit bekommt und sei es eine Diagnose oder auch die Info, dass es sich nicht um Endometriose handelt. Auch ein negatives Ergebnis ist ein Ergebnis und man kann die Ursachenforschung weiter voran treiben, also bitte keine Gedanken machen, dass man überempfindlich oder so wirken könnte. Schmerzen während der Periode sind nicht normal, auch wenn man es immer wieder gesagt bekommt.
Liebe Grüße