Mimigoose:
Das mit der Entsäuerung hat mich schon vor Jahren (noch vor dem KiWu) interessiert, weil ich da mal einen Artikel drüber geschriebe habe (mit einer Expertin). Damals war ich aber Single und war viel aus, hab oft und gerne getrunken. Da hat leider der passende Lebensstil dazu gefehlt, das wirklich durchzuziehen. Aber gut, war ne Phase im Leben. Ich leide schon Jahre lang an saisonalem Haarausfall und habe immer wieder gehört, dass da auch zu viel Säure im Körper schlecht ist. Sodbrennen habe ich auch immer wieder. Kannte ich früher nicht. Dann war das auch so ein inneres Gefühl. So der Wunsch, was für mich zu tun.
Die Myom-Op hat letzendlich auch noch mal dazu beigetragen. Leider habe ich die Veranlagung, ist ja schon die zweite OP. Die kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder. Und ich habe mich gefragt, es kann doch nicht einfach nur erblich bedingt sein, dass die wachsen. Da muss es doch auch Gründe geben, warum Myome mal mehr und mal weniger wachsen und so kam ich auf die Ernährung. Das in Verbindung mit TCM so schließt sich so der Kreis. Und klar weiß ich auch um die positive Auswirkung eines gesunden Körpers auf die Fruchtbarkeit. Ich will das aber nicht instrumentalisieren, also zu entsäuern, "nur" um schwanger zu werden. Wobei ich die Vorstellung schön finde, dass Baby bald in einen gesunden Körper einziehen darf.
Ist es bei dir hauptsächlich mit den Gewicht verbunden, oder gibt es noch andere Gründe? Dein Ernährungsplan klingt so, wie ich mir das dann nach der Fastenwoche vorstelle. Eben nicht so strikt. Was ich bereits jetzt schon an der einwöchigen Kur faszinierend finde, ist mal überhaupt zu MERKEN, was sich alles ändert, wenn man bestimmte Lebensmittel weglässt. Ich will nicht ins Detail gehen, aber ich sag mal, die Verdauung dankt es
Wow NYC. Ich bewundere Menschen, die so offen für die Welt sind!!! Das verbindet bestimmt sehr. Was sind deine Fächer? An welcher Schuler unterrichtest du?
Ich bereise die Welt ja gerne, und habe schon viel sehen dürfen. Aber wenn es darum geht, wo ich lebe, dann bin ich sehr verwurzelt. Bei meinem Freund und mir steht aber ein örtlicher Wechsel im Raum, noch nicht konkret, aber nur eine Frage der Zeit. Er bewirbt sich auf eine Professur, d.h. die kann in ganz Deutschland oder auch im Ausland sein. Arbeiten im Ausland wird für mich schwer, weil ich als Redakteurin mit meiner Muttersprache arbeite. Aber wo ein Wille, da auch ein Weg. Es macht mich nur jetzt schon traurig, wenn ich meine Familie und Freunde hier zurücklasse und meine geliebte Heimatstadt verlassen müsste. Dabei wünschte ich mir manchmal, ich könnte das als Chance sehen. Aber es zieht mich einfach nicht länger weg. Nun ja, eines Tages wird es soweit kommen, dass mein Freund ein Job-Angebot hat. Da er dann weit mehr als ich verdient, ist es für mich klar, dass ich ihn nicht vor die Wahl stellen würde. Ich wäre bereit, mitzugehen, aber ich wünschte mir doch, es kommt noch anders. Wer weiß, was passiert ...
Wie hat es dir denn in NYC gefallen? Ich war im Oktober das erste Mal da und mich hat die Stadt ganz schön geschafft!
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Canini:
Ja da hast du Recht, wir Frauen setzen uns per se mehr mit unserem Geschlecht auseinander. Es fängt ja schon damit an, dass Jungs mit ihrem Pullermann von der Anatomie her einfach offen konfrontiert sind. Ist da und funktioniert. Punkt. Aber wir Mädels mussten schon als Kinder erst mal rausfinden, was da so zwischen den Beinen überhaupt los ist. Dann kam die Frage, wie man da ein o.b. reinkriegen soll. Oder einen Penis. Von daher sind wir geübt, uns Fragen zu stellen. Läuft ja alles im Verborgenen ab da drin.
Ich habe damals auch sehr gehofft, dass es nicht an ihm liegt, darum kann ich mich gut in dich reinversetzen.
Das mit deiner Blutung ist überhaupt keine dumme Frage. Ich denke, es kommt aber nicht nur auf die Länge, sondern auf die Menge des Blutes insgesamt an, ob die weniger wird. Solange du eine normale Blutungsstärke hast, würde ich mir da keine Gedanken machen. Wenn du statt einer Periode nur noch Schmierblutungen hättest, wäre das was anderes.
Das werden die alles in der KiWu-Behandlung klären. Januar ist doch ein guter Startschuss dafür.
Mein Rat, wenn ich darf: Versuche, Vertrauen zu fassen, dass du bald in guten Händen bist und jetzt nicht zu viel über deinen Zyklus nachzugrübeln. Genieße die Adventszeit, in der du vielleicht einfach noch mit ruhigem Gewissen Glühwein trinken kannst. Das hilft ja auch, entspannter zu sein, wenn man schon mal weiß, bald geht was voran. Ich wünschte heute, ich hätte mir nicht selbst so viel Wissen um den Zyklus angeeignet. Viele Fragen und Unsicherheiten kamen erst dadruch auf, dass ich was aufgeschnappt hatte
nfp ist für mich Fluch und Segen zugleich. Machmal wars schon heftig, vor allem mit dem Tempimessen in der HL. Ein schlechter Start in den Tag nur wegen der Tempi. Oder schon beim Aufwachen Schiss vorm Messen. Aber jetzt mit dem Wissen, kann ich das Tempimessen in der HL auch nicht mehr ganz sein lassen, also in den Hibbelzyklen. Diesen Zyklus machen wir ja noch Pause. Das Nichtmessen tut schon gut und ich will nicht wieder in das alte Angst-Schema reintuschen, wie vor der Pause, daher weiß ich noch nicht, ob ich nicht einfach das Thermometer weghaue, sonst mess ich doch wieder.
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@all:
Wie geht ihr damit um? Langzeithibbeln und der Frust beim Messen?
Ich aktualisiere am Wochenende mal unsere Bucket-List, danke für eure Ergänzungen.
Nici, Lichtblitz, Zeli, seid ihr noch da?
