

Bitte feiere das heute so richtig. Eine mega rate!!!
Und alles gute für den Transfer


Das macht mir wirklich Mut, danke dirSzarlotka hat geschrieben: ↑Dienstag 3. Mai 2022, 14:10 Liebe Klapperstorch, bei den Worten deiner Ärztin kommt mir alles hoch. Die Aussage deckt sich Null mit der Wissenschaft. Ja, Kulturmedien werden immer besser, ja, draußen zu sehen, dass es eine Blasto wird ist ein gutes Zeichen. NEIN, es ist nicht gesagt, dass es ein Embryo der es in Kultur nicht schafft es im Mutterleib nicht geschafft hätte. Das ist einfach nicht wahr. Ich bin ein Freund des Zeller-Transfers, da ich auch finde, dass jedes eine Chance verdient. Und man wird mit Zeller schwanger und mit Blasto nicht und andersrum. Klar. 4 ist ne Zahl, da wird vermutlich eine oder zwei Bastos rumkommen. Aber man muss halt immer sehen: eine die es in der Kultur zur Blasto schafft, die schafft es auch bei Mama, andersrum halt nicht zwingend.
Ich hatte meinen ersten Transfer an PU+3. Da wurde ich schwanger mit meinem Sternchen. Den zweiten Transfer an PU+2 (PU+3 war Sonntag). Das ist die jetzige Schwangerschaft. Bei der PU+2 hab ich die Biologin gefragt, ob das nicht zu früh ist. Da hat sie was unheimlich schönes gesagt, was ich nie vergesse: Sie sagte: "nein, warum? Die wollen doch zurück zu Ihnen". Und da ist glaub ich was dran. Hier wurden auch nur zwei kultiviert und 9 als VK eingefroren.
Also hör auf dein Herz und nicht auf so einen Kram wie, dass Zeller es auch nicht geschafft hätten und man daher Blasto machen soll.
Ich weiss nicht, ob das hilft, wollte es dir einfach noch mitgeben.Embryotransfer
Der Embryotransfer erfolgt meist 2-3 Tage nach der Follikelpunktion. Eine zarte Führungshülse wird über den Muttermund in die Gebärmutterhöhle geschoben. Durch diese Führungshülse wird der Transferkatheter eingeführt und der Embryo eingespritzt. Der Embryotransfer ist komplett schmerzlos.
Oft wird angenommen, dass ein Embryotransfer 5 Tage nach der Follikelpunktion besser sei. Das ist jedoch falsch. Ein Embryo sollte nicht zu lange im Labor unter künstlichen Bedingungen kultiviert werden. Es gibt zahlreiche Hinweise, dass die Gene unter künstlichen Bedingungen nachteilig verändert werden. Ein Transfer am Tag 5 ist nur sinnvoll bei einer klassischen IVF, wenn viele Eizellen gewonnen werden und eine Embryoselektion möglich ist.