Liebe Fillou,
Eine Weile lese ich hier bei Euch schon mit (auch wenn ich mich aus Zeitmangel gerade nicht aktiv beteiligen kann) und habe mich in Vielem, was Du schreibst, an mich in meiner ersten Schwangerschaft erinnert gefühlt. Ich war auch super ängstlich, sogar noch vor dem Hibbeln, und dachte immer, dass es bei uns wohl lange dauern wird. Im Endeffekt hat es im ersten Zyklus geklappt. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, mich weiterhin zu stressen, was irgendwann dazu geführt hat, dass mein Arzt ein ernstes Wörtchen mit mir geredet hat. In Konsequenz habe ich mir dann verboten, zu googeln, weil ich gemerkt habe, dass mich das nur zusätzlich fertig macht.
Im Nachhinein ist mir das alles ziemlich peinlich, weil ich die Leute um mich herum zeitweise wohl auch ziemlich genervt habe (den Arzt inklusive - der sich natürlich trotzdem professionell verhalten hat, aber man hat es schon gemerkt). Neben dem Googleverbot hat mir dann irgendwann auch der Gedanke geholfen, dass ich es sowieso nehmen muss, wie es kommt, und dass das Kind den Stress auch mitbekommt. Es war nicht leicht, aber es hat geklappt und im Endeffekt hatte ich eine ziemlich entspannte Schwangerschaft.
Vielleicht kann meine Erfahrung ja ein Denkanstoß für Dich sein. Ich wünsche Dir jedenfalls sehr, dass Du Dich etwas entspannen und die Schwangerschaft genießen kannst
